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sein Zentrum, stellt alten Wohlstand und noch mehr neureiches Gehabe zur Schau, übersehen werden dürfen aber nicht der heimelige Beginenhof und die gotische Kirche Onze-Lieve-Vrouwe mit einer »Kreuzaufrichtung« von Anton van Dyck.
Noch immer kommen beim Pflügen Skelette und Munition aus dem Ersten Weltkrieg an die Oberfläche, die spektakuläre gotische Tuchhalle und die ebenso großartige Kathedrale sind, wie die ganze Stadt, nach 1918 Stein für Stein wiederaufgebaut worden. Der allabendliche »Last Post« unter der Menenpoort, der an über eine Million Gefallene erinnert, ist wahrhaft anrührend.
mit seinen Prachtbauten aus der Renaissance heitert wieder auf. Der surrealistische Maler Paul Delvaux verbrachte hier die letzten Jahrzehnte seines Lebens, im nahegelegenen Sint-Idesbald stellt sein Museum Meisterwerke aus dem Nachlass aus.
einst mondäne »Perle der Nordsee«, heute die einzige echt lebendige Stadt am Meer, kann man kurz an den Ruinen der Zisterzienserabtei Ten Duinen in Koksijde, den unzerstörbaren Bunkern des Atlantikwalls bei Raversijde und dem Kirchlein von Mariakerke, neben dem James Ensor begraben ist, Halt machen.